Vita

Gina Feder
Geboren 1948 in Leverkusen
Studium der Amerikanistik, Romanistik und Germanistik in München.
Von 1973 bis 1992 Lehrtätigkeit an Münchner Schulen.
Seit 1980 künstlerische Ausbildung im Zeichen- und Malstudio Peter Zeiler, und im „Atelierprojekt“ München.
Die Faszination für die Kunst veranlasste sie, 1990 eine eigene Galerie mit nationalen und internationalen Künstlern zu gründen, erst in München (Galerie Aquarello), später in Murnau (Am Eichholz Galerie & Art-Hotel 1993 und Seidlstrasse 4 Galerie & Cantina (2005 – 2015)
Seit 2015 private Galerie im Galerie & Art-Hotel Am Eichholz

Ausstellungen (Auswahl)

1990–1993 in München in eigener Galerie Aquarello
1992 Umzug nach Murnau mit eigenen Ausstellungen im Galerie & Art-Hotel
ab 1995 Mitglied des Murnauer Kunstvereins „Die Tür“. Diverse Gemeinschafts- und Einzelausstellungen
1996 Iffeldorf Troadstadl
1998 Schongauer Museum Gemeinschaftsausstellung „Unser täglich Brot“ - „Macht Kunst satt?“
1999 Murnau Am Eichholz Galerie & Art-Hotel und Perugia Torre Strozzi - Galeria Roberto Zambelli
Künstlersymposium und Ausstellung mit italienischen und Murnauer Malern.
1999 Modena Centro d‘ Arte e Cultura Gemeinschaftsausstellung „Luci e forme dell‘ Umbria“
2001 Garmisch-Partenkirchen Kurhaus Künstler des Kunstvereins Murnau
2002 Murnau Galerie Am Eichholz „Frauen als Künstlerinnen – Frauen in der Kunst“ Gemeinschaftsausstellung anlässlich des Weltfrauentages
2002 Murnau Galerie Am Eichholz: Theo Rörig, Bildhauer und Gina Feder, „Rot – Weiss – Schwarz - die Farben der Göttin“
2003 Bildhauer-Atelier Rörig, Hettenleidelheim „Die Zeichen der Göttin“
Seit 2005 diverse Ausstellungsbeteiligungen im eigenen Galeriehaus Seidlstrasse 4 Galerie & Cantina
2005 Kreuzgang Benediktbeuern „Kreuz-Dialog“ mit Katalogförderung durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft mit anschließenden Ausstellungen in
2006 Paros, Griechenland Venus Gallery „The Cross and the Angels“ in Murnau Galerie Am Eichholz mit Wanderausstellung in Kassel, Fulda, Darmstadt
2006 Galerie Seidlstrasse 4, Murnau „Klein und handlich“
2006 Lavagna Kulturzentrum, Italien Gemeinschaftsausstellung mit italienischen, deutschen und britischen Künstlern
2006 Galerie Fiedler, Murnau „Jahreszeitenzyklus“
2006 Galerie Seidlstrasse 4 Ausstellung „Kosmopoliten“ zusammen mit Angelika Littwin-Pieper
2007 Galerie Seidlstrasse 4 Ausstellung „Farbe“ „Serie Schwarz“ mit Roland Summer, Keramik
2008 Galerie Seidlstrasse 4 „Lustgarten – Zengarten“ Bilder des „Zen- Zyklus
2008 Galerie Seidlstrasse 4 „Kreis, Kugel, das Runde“ „Serie Fingerprint
2009 Galerie Seidlstrasse 4 „Murnauer Sommer“ – Weiße und schwarze Serie
2010-2017 Offenes Atelier Am Eichholz 21 alle 2 Jahre
2012 Galerie Seidlstrasse 4 „Kunstkaufhaus“ Installation „Café“ und Bilder und Objektserie „Japanalia“ Fotografie, Malerei
2013-2015 Galerie Seidlstrasse 4 Zen-Bilder
2016 „Kunst am Fluss“, Wolfratshausen
2017 und 2018 Beteiligung Murnauer Kunstnacht
2018 „East meets WestAtelier Gina Feder mit Bui van Quang, Vietnam
2019 Mai - September Schokoladenmanufaktur Krönner, Murnau „Kunstwirte - Malweiber
2019/2020 Galerie und Goldschmiede Tom Fiedler
2020 Corona – keine Ausstellungen

Themen

Die Elemente
Die Beschäftigung mit den vier Elementen Erde, Feuer, Wasser und Luft, bzw. den fünf chinesischen Elementen Äther, Feuer, Wasser, Metall und Holz führt zu einer Reduzierung auf das Wesentliche und Elementare. Es entstanden Bilder, die an Landschaften erinnern, die die Elemente Luft, Wasser, Feuer, Erde in immer wieder neuen Kombinationen vereinigen, und weiterhin auf Farbe und Struktur reduzierte quadratische Bilder, die symbolhaft die Elemente ins Bild setzen. Die Farben der Elemente entsprechen der Zuordnung durch die Alchemisten: So ist die Luft gelb, das Feuer rot, das Wasser blau und die Erde braun-beige. Weiterhin werden im Duktus der Malerei die unterschiedlichen Elemente von Gina Feder umgesetzt.

Das magische Quadrat
Seit 1998 beschäftigt sich Gina Feder vor allem mit den gestalterischen Grundelementen Quadrat, Rechteck, Dreieck, Kreis und den damit verbundenen räumlichen Dimensionen Pyramide und Kubus. Die durch alle Zeiten und Kulturen immer wiederkehrenden Grundsymbole der Menschheit wie Sonne und Mond, Schlange, Fische, Tiere der Höhlenmalerei, Wellen, Zacken, Spiralen und Muster, Schriftzeichen und Zahlen als Symbolträger sind Themen und Motive, die Gina Feder faszinieren. Denn diese Zeichen aller Art symbolisieren die Lebenszyklen und sind im Bewusstsein der Menschheit verankert. Zu diesem Themenkreis gehören die „Serie Afrika“, die „Zen-Bilder“, die Serie „Die Farben der Göttin – weiss – rot – schwarz“, die Serie „Schwarz“,

Serie „Loveletters to Leonardo“
In der Serie der durch Leonardo da Vinci inspirierten Acrylbilder beschäftigt sich Gina Feder mit der Synthese der Farben Rot, Grün und Gold, der Wirkung von Schriftelementen und dem Thema von Kreis und Quadrat. Sie versteht die „Loveletters“ als Antwort auf den Genius Leonardo da Vinci und seine Erkenntnisse in Bezug auf die Leistungsfähigkeit des menschlichen Geistes..

Weiss - Rot - Schwarz Die Farben der Göttin
Seit 2001 konzentriert sich Gina Feder vor allem auf die Gestaltung von monochromen Bildern, die mit den Grundelementen Quadrat, Rechteck, Dreieck und Kreis eine Verbindung eingehen. Die Beschäftigung mit der Archäologie des „Alten Europas“ und seinen „Göttinnen“ schafft immer wieder neue Inspirationen und Themen.
Weiss, Rot und Schwarz oder Blau, Gelb und Weiss benutzt sie als Symbolträger. Durch Lasurtechniken, kombiniert mit Einritzungen in die feuchte Farbe entstehen Arbeiten, die an Wandritzungen und Gestaltungen der frühen Kulturen erinnern.

Durch die Gestaltung der Bilder um ein goldenes oder silbernes „magisches Quadrat“ sind ihre Bilder stark zentriert.

Thema Kreuz-Dialog (2005 – 2007)
Das Kreuz - Symbol des Ausgleichs, der Balance und des Dialogs

Das Kreuz ist eines der ältesten Zeichen der Menschheit.
Mit einem Kreuz markierten bereits die Menschen der Steinzeit einen Platz, an dem ein Eckpfeiler eines Gebäudes, eine Säule, ein Opferstein errichtet werden sollte.
Schon in der Frühzeit der Menschheit war das Kreuz ein Kultgegenstand, wie aus archäologischen Funden bekannt ist. In europäischen Kulthöhlen der Steinzeit stellen Kreuze oft die ältesten Felsritzungen dar. Man vermutet allgemein in der Darstellung von vier miteinander verbundenen, sich gegenüber liegenden Kardinalpunkten eine religiöse Weltformel.
Das Kreuz ist weiterhin ein Symbol der vier Himmelsrichtungen, es bezeichnet die Vertikale und die Horizontale.
Als zweifache Verbindung diametral entgegen gesetzter Punkte ist es das Sinnbild der Einheit von Extremen, wie Himmel und Erde, der Synthese und des Maßes.
In ihm verknüpfen sich Zeit und Raum. Es ist ein universales Symbol der Mittlung und, lange vor seiner Verwendung in der christlichen Bildsprache, ein Symbol des Ausgleichs.
Im Christentum stellt der vertikale Balken die Beziehung zwischen Gott und dem Menschen dar, der horizontale die Beziehung zwischen den Menschen untereinander.

Alle Weltreligionen suchen nach dem richtigen Maß, sie geben Anleitung zum ethischen Verhalten des Menschen, geben Beispiele und Vorbilder (Buddha, Moses, die Propheten, Jesus Christus, Mohammed).
Seit dem 11. September 2001 ist sich die Welt des Ungleichgewichts zwischen den Kulturen bewusst geworden. Die Politik verfügt nicht über die Möglichkeiten, das gestörte Gleichgewicht zwischen den Völkern und Religionen zu beheben, es wird im Gegenteil nach Schuldigen gesucht, meist im Bereich der Religionszugehörigkeit oder Weltanschauung.
Immer stärker zeigt sich eine Politisierung der Religionen, die eigentlich einem anderen Anspruch folgen wollen und auch sollten, nämlich dem, das Verständnis zwischen Menschen verschiedener Denkweisen und Ansprüche zu ermöglichen, deren Kommunikationsbereitschaft und Empathie zu fördern.

Die horizontale Achse des Kreuzes entspricht der Waage und eine Waagschale hat sich weit herabgesenkt, ist nicht im Ausgleich.
Dieses Bild als Symbol für Ungleichgewicht ist ein Beweggrund für die Kreuz-Ausstellung, nämlich, das Bewusstsein zu stärken, dass im Grunde alle Menschen in Würde und Harmonie, Frieden und Gerechtigkeit leben wollen. Frieden entsteht nicht durch Krieg, Krieg ist das krasse Gegenteil von Frieden.
Das Kreuz als Symbol von Vertikale und Horizontale ist aus dem Gleichgewicht geraten.
Als bildhaftes Beispiel dient die Luftaufnahme von Nord- und Südkorea bei Nacht. Sie zeigt das Ungleichgewicht allein im Umgang mit Energie.
Das Ungleichgewicht betrifft nicht nur den Aspekt staatlicher Einflussnahme, es betrifft ein Volk mit zwei Staaten, eine Teilung, die selbst Familien trennt.

Das Symbol des Kreuzes soll somit nicht Dokumentation der christlichen Aspekte allein sein, sondern aufrufen, das Ungleichgewicht in der Welt erstens wahrzunehmen und zweitens, nach Lösungsmöglichkeiten für den Ausgleich zu suchen. Im Dialog soll versucht werden, einen kritischen Blick auch auf die jeweils eigene Seite zu werfen, inwieweit dem Anspruch nach Frieden, Menschlichkeit und Gleichgewicht entsprochen wurde und wird.
Künstler der verschiedenen Kunstrichtungen, Religionszugehörigkeiten und Weltanschauungen sind aufgerufen, das Kreuz als Mittler zu verstehen, sich auszutauschen, verschiedene Länder und Gegenden zu bereisen.
So waren in Griechenland orthodoxe Christen mit ihren Symbolen einbezogen und der weitere Weg der Ausstellung soll auch Künstler anderer Religions- und ethnischen Zugehörigkeiten mit einbeziehen.

Es entstand daraus ein Projekt, das in Schulen, religiösen Gemeinschaften und Kunstausstellungen auf den tieferen Sinn des Kreuzes aufmerksam machen und zum Dialog aufrufen sollte.

Serie Zen-Bilder
Immer neue Inspiration bezieht Gina Feder durch die Beschäftigung mit dem Zen-Buddhismus insbesondere mit der Lyrik des Zen-Mönchen Ryōkan. (Zen-Buddhistischer Mönch der japanischen Sōtō-shū). Die meiste Zeit seines Lebens lebte er als Eremit. Er wurde berühmt auf den Gebieten der Dichtung und der Kalligraphie. Sein Künstlername war Taigu. Er ist auch unter dem Namen Ryōkwan in Deutschland bekannt.

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Am Eichholz 21
82418 Murnau am Staffelsee

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